Wissen heißt die Welt verstehen. Wissen lehrt, verrauschter Zeiten Und der Stunde, die da flattert, Wunderliche Zeichen deuten. Und da sich die neuen Tage Aus dem Schutt der alten bauen, Kann ein ungetrübtes Auge, Rückwärtsblickend vorwärtsschauen. F.W. Weber, Dreizehnlinden
 Wissen heißt die Welt verstehen.Wissen lehrt, verrauschter ZeitenUnd der Stunde, die da flattert,Wunderliche Zeichen deuten.Und da sich die neuen TageAus dem Schutt der alten bauen,Kann ein ungetrübtes Auge,Rückwärtsblickend vorwärtsschauen.               F.W. Weber, Dreizehnlinden

Der Kroneacker - eine Gemarkung erzählt

Im folgenden möchte ich die steife Flurbezeichnung der Behörde austauschen gegen den Ebernhähner Zungenschlag, der mir hier viel leichter aus der Feder kommt. Deshalb ab hier: Kroneacker (mit einem stummen e :-).

 

Der Kroneacker gehört zu den ältesten unbebaut erhaltenen Gemarkungsflächen Ebernhahns.


Kennt jemand in Ebernhahn das Großfeldchen? Die Stiefelheid? Das Weierfeld? Hopfengarten? Hirtengarten? Krautgarten? Eberwies? Steimelsfeld? …


Alle diese Fluren sind durch Wohnungs-, Gewerbe-, Straßen- und Tontagebau untergegangen.

Der Kroneacker besteht noch und trägt als einzige Gemarkung in Ebernhahn die Bezeichnung „Acker“ in seinem Flurnamen.

 

In alten Aufzeichnungen wird er 1677 das erste Mal erwähnt. Alles, was an Schriftlichem vorher dagewesen war, ist im Dreißigjährigen Krieg verlorengegangen. 

 

1677 heißt die Flur „uffm grahen acker“.

 

„Grah“ oder „graw“ bedeutet grau. Ein grauer Acker zeugt nicht gerade von hoher Bodenqualität.

 

Und dennoch:

 

Der Acker ist günstig gelegen, auf einer leichten, sonnenbeschienenen Anhöhe, wo Wassergänge bis ins Unterdorf gehen, aber wenig Staunässe entsteht.

 

Bis zum Beginn der „Kleinen Eiszeit“ (15.-19. Jh.) wurde auf ihm sogar Weizen angebaut.

 

So bezeugt es die älteste Abgabenliste. Sie ist aus dem Jahr 1362. In der vierten Zeile werden die Abgaben von "Everehan" aufgeführt:

 

 

 

II Item in Everehan VIII maltris siliginis principalis herrewicus fideiussores henricus de leyenere et jordanus de muschheim. (Hessisches Hauptstaatsarchiv, Abt. 116 Nr. 210)

 

(In Übersetzung:) II. Desgleichen in Ebernhahn acht Malter Weizen (gibt ab) Pächter Herrewicus. Bürgen: Henricus Leyener und Jordanus von Moschheim. Der Schreiber hat von Hand die ursprüngliche Menge von achteinhalb Malter auf acht reduziert.

 

Stammt das Korn wirklich vom Kroneacker?

 

Ganz nah am alten Dorfkern befindet er sich.

 

Nicht weit zu fahren, um den Mist auszubringen.

 

Auf dem Mist landet einiges, was im Haushalt nicht mehr zu gebrauchen war.

 

Z. B. die Scherben der zerbrochenen Kannen, Krüge, Teller, Schüsseln und Becher.

 

Die wurden umgeackert ... oder auch zum Drainieren verwendet.

 

Und des öfteren gibt der Acker wieder etwas her, wenn der Maulwurf den ein oder anderen Scherben oder andere geheimnisvolle Dinge ans Tageslicht befördert.

 

Wer aufmerksam über diese Flur wandert, findet z. B. das:

 

Foto: Bestand Buhr

Fragment des Henkelansatzes eines irdenen Kochtopfes mit Schmauchspuren vom Herdfeuer.

Irdenware entstand vor dem Steinzeug (das erst seit 1300 erzeugt werden konnte). Irdene Gefäße zersprangen im Herdfeuer nicht. Sie waren auch nicht so teuer wie Metallgefäße.

 

 

 

Oder das:

 

Foto: Bestand Buhr

Fragment eines irdenen Topfes. Er war mit gelber Lehmengobe versehen. Auch dieser Scherben hat ein hohes alter und reicht in die Zeit des 13.-14. Jahrhunderts zurück.

 

Die Scherbenfunde ziehen sich kontinuierlich bis in die Neuzeit hin. Sie zeugen von der bescheidenen Lebensweise der Ebernhähner. Da findet sich kein prachtvolles "Herrenzeug", sondern ländliches Gebrauchsgeschirr.

 

Das Proto-Steinzeug vom Kroneacker sieht so aus:

 

Foto: Bestand Buhr

Fragment einer braun engobierten Kanne oder eines Bechers. Die Glasur schimmert.

Der Glanz wurde durch höheres Ofenfeuer möglich. Die Pottasche des Holzfeuers bringt eine sogenannte Anflugglasur auf den Scherben.

 

Es fehlen noch charakteristische Eigenschaften des Steinzeugs. Der Scherben ist noch nicht durchgebacken und weist verschiedene Farbtöne im Bruch auf. Seit dem 13. Jahrhundert ist Protosteinzeug als Übergang zwischen Irdenware und Steinzeug nachweisbar.

 

Um 1550 entsteht auf dem Westerwald das charakteristische grau-blaue, salzglasierte Steinzeug.

 

Ein kleines Becherfragment vom Kronacker gibt darüber Aufschluß. Auf der Unterseite des Standfußes lassen sich kleine blaue Glasurpünktchen ausmachen, die hier aber nicht fotografisch festgehalten sind. Interessant ist die gleichmäßige Rillung des Standfußes, die an die weit bis ins 17. Jahrhundert hinein gebräuchliche Wellenfußkeramik erinnert:

Foto: Bestand Buhr

1563 hat Ebernhahn 12 Feuerstellen (Haushalte). Pro Haushalt dürften fünf bis sechs Personen zu veranschlagen sein, vielleicht auch mehr, denn die Kinderzahl war hoch, die Kindersterblichkeit aber auch.

 

Nach dem Dreißigjährigen Krieg hatten Siershahn und Ebernhahn zusammen nur noch 42 Einwohner.

 

Langsame Erholung stellt sich ein – trotz der Pest von 1660.

 

Auf dem Kroneacker wird Korn (Roggen) und Hafer angebaut. Viehhaltung bildet die Lebensgrundlage im Dorf: Es werden Rinder, Schweine, Schafe und Geißen gehalten.

 

Ein bescheidener Wohlstand entwickelt sich…

Im Westerwald wird das grau-blaue Steinzeug immer kunstvoller und ein Exportschlager. Ende des 17. Jahrhunderts bildet sich die Redtechnik zur Verzierung der Gefäße aus.

Auch auf dem Kroneacker findet sich ein Beispiel:

 

Foto: Bestand Buhr

Fragment eines Deckels oder Standfuß einer Schale mit Formenstempel und Red(Ritz-)arbeit verziert.

Salzglasur, geblaut.

ca. 18. Jahrhundert.

 

Aber lange währt die Friedenszeit nicht.

 

 

Der Maulwurf fördert etwas Seltsames zutage:

Foto: Bestand Buhr

In der Draufsicht sieht das Teil so aus:

Es ist ein kleiner, kristallin schimmernder

bernsteinfarbener Gegenstand….

Foto: Bestand Buhr

 

Auf einer Seite ist er völlig plan gearbeitet…

Und wenn man genauer die Ränder betrachtet:

Winzige Schmauchspuren.

Es ist der Flintstein eines Steinschloßgewehres. Hat ein Jäger ihn verloren? Die Jäger hatten die Aufsicht über das Nieder- und Raubwild. Der Kroneacker, wie auch alle anderen Felder und Wiesen waren von dichten Hecken umgeben. Auf unwirtschaftlichen Flecken machten sich Feldholzinseln breit. Noch Mitte der 70er Jahre, als die „Wohnbauentwicklung“ noch nicht den Massenberg hochgekrochen war und die Füchse an Tollwut eingingen, fanden sich in den Feldgehölzen Wachteln, die erschreckt aufflogen, wenn ein Hund stöbernd ihrer Witterung nachging.

 

Das Hochwild war der kurfürstlichen Jagd vorbehalten. Der Wald säumte das Dorf ringsherum ein, und die Ebernhähner klagten über das Wild, das die Äcker und Wiesen schädigte.

 

Der Flint kann aber auch aus der Waffe eines solchen Herrn stammen:

 

Abb. P. B. pinxit

 

Ende des 17. Jahrhunderts fanden sich kurbayerische und hessische Truppen in Ebernhahn ein, die bei der Verteidigung Ehrenbreitsteins gegen die Franzosen im Pfälzer Erbfolgekrieg eingesetzt wurden. Und die Durchzüge der Truppen und Regimenter riss nicht ab: 1794 Franzosen. 1815 Russische Jäger.

 

Einquartierungen, Schanzarbeiten, Futterhafer-Abgaben belasteten die Einwohner.

 

Als die Truppen glücklich weggezogen waren, scheinen bessere Zeiten auf Ebernhahn zugekommen zu sein.

 

Den Mariothschen Erzhütten verkaufte man „erfrorenes Gehölz“ und errichtete 1709 vom Erlös das Gemeindebackhaus, in dem auch der Viehhirt untergebracht war, den das Dorf sich leistete.

 

Die ersten Glockenschächte wurden wohl in der Grimmelwiese (Wiese des Grimilo) angelegt und Ton gefördert.

 

Nicht so auf dem Kroneacker!

 

Der blieb weiter Ressource für den Nahrungsbedarf von Vieh und Mensch im Dorf.

 

Aus dem Jahr 1786 ist eine Amtsbeschreibung erhalten, die angibt, was rund um Ebernhahn, also auch auf dem Kroneacker, gezogen wurde:

 

Korn (Roggen), Hafer, Gerste, Frühflachs, Hanf und …. Kartoffeln, die damals Grundbirnen genannt wurden.

 

Die Kartoffel wurde erstmals um 1720 durch eingewanderte Calvinisten in der Pfalz angepflanzt. Von dort bahnte sie sich ihren Weg in den Westerwald und wurde Frucht, die zum Zehnten gehörte. Noch bis in die 1950er Jahre sorgte der Kroneacker für den täglichen Teller voll „Erbel“.

 

 

 

Kartoffeln ausmachen in den Dreißiger Jahren. (Foto: Bestand Diel)

 

 

 

Das war buchstäblich lebensnotwendig in den harten Kriegs- und Nachkriegsjahren, die das Dorf im Laufe der Jahrhunderte erlebte.

 

Das 19. Jahrhundert war eine Zeit größter Umwälzungen. Die alten Landesherrschaften verschwanden, Kirchengut wurde säkularisiert, Revolutionen angezettelt, alte Gewerbeorganisationen wichen der Industrialisierung, ganze Bevölkerungsteile verarmten, Hungersnöte brachen aus. Der einstmals florierende Steinzeugexport verebbte. Die Gebrauchskeramik wurde einfacher. Für den Haushalt genügten Gefäße ohne große Verzierungen: keine angarnierten Auflagen, keine Red- und Knibisarbeit, wenige Bögen mit dem Pinsel reichten aus:

 

Foto: Bestand Buhr

Fragment eines Vorratstopfes,

Pinseldekor, geblaut.

 

 

19. Jh.

 

 

 

 

 

Solcherart Keramik wurde auch von den Ebernhähner Landgängern, die sich damit ihr Brot verdienten, bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts in alle Regionen getragen und verkauft.

 

Zum täglichen Zubrot wurde noch eine andere, von der Landesherrschaft angeordnete Einrichtung, die ihre Auswirkung auch auf den Kroneacker hatte.

 

Seit 1817 bestand die Verpflichtung, nicht nur an den Landstraßen Obstbäume anzupflanzen; es mußte jeder Dorflehrer auch eine Baumschule im Schulgarten anlegen. So fanden sich noch bis vor wenigen Jahrzehnten viele alte Obstbäume im und um das Dorf. Es war unter Strafe verboten, die Wiesen zu betreten und die Früchte abzupflücken. Alte Strafanzeigen sind heute noch in den Rechnungsbüchern zu finden. Die Obsternte war nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch für den Verkauf bestimmt. Auf dem Kroneacker stehen ebenfalls noch Restbestände alter Birnen-, Pflaumen- und Apfel-Hochstammsorten.

 

Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts richteten sich dann erstmals begehrliche Blicke auf den Kroneacker. Der Tontagebau boomte. Wer in Ebernhahn auch nur einen Fußbreit Grund besaß, war gerne bereit – wie es in mündlicher Überlieferung heißt – für eine Flasche Schnaps die Belehnung zu verkaufen. So erwarben reiche Unternehmer, wie z. B. Peter Witgert, das Recht, einmal die „Är“ unter dem Kronacker auszubeuten. Dennoch blieb der Acker – schon weil man noch reichlich Rohstoffgründe auf anderen Flächen besaß, verschont und blieb es bis heute, wo in unmittelbarer Nachbarschaft noch bis 2085 Tagebau betrieben werden wird.

 

Wirklich in seinem bisherigen Totalbestand das erstemal bedroht war er, als der preußische Staat beschloß, die alte Postkutschenlinie zwischen Vallendar und Limburg durch das Dampfroß zu ersetzen, und im Zuge des Baues der Gleise kam die Frage auf: wo soll der Bahnhof liegen.

 

Die Ebernhähner lehnten es ab, den Kronacker für einen Bahnhof zu opfern. Er wurde in Siershahn gebaut.

 

61 Jahre später setzten sich in Belgien amerikanische Piloten in ihre Maschinen, um diesen Bahnhof zu finden. Wegen schlechter Sicht luden sie ihre Fracht von 450 Sprengbomben nach Blindpeilung ab und Ebernhahn versank in einem Höllenfeuer. Als die Rauchwolke sich legte, waren 20 Erwachsene, 8 Soldaten und 24 Kinder tot, über 30 Häuser dem Erdboden gleich gemacht und 100 beschädigt. Die Wiesen wurden durch Bombentrichter zerrissen. Ein geschockter Dorfpfarrer Klein versah zitternd die Sterbenden und Verwundeten in der Holl und stand den Angehörigen bei.

 

Dieser Pfarrer war es auch, der 1953 ein Kreuz auf dem Kronacker errichten ließ.

 

Und der Kronacker rückt aus diesen Jahren noch ein Erinnerungsstück der besonderen Art heraus:

Foto: Bestand Buhr

 

Wie kommt ein Knopf der Kriegsmarine auf das Feld? Hat hier ein Soldat auf Heimaturlaub beim Spaziergang über die Feldmark einen schlecht sitzenden Knopf verloren? Wohl kaum. Marineknöpfe müssen Jacken bei Seegang und Sturm zusammenhalten. Daß die saßen, darauf wurde geachtet, solange man konnte. Aber wann konnte man nicht mehr darauf achten?

 

Foto: Bestand Buhr

Wenn man im Chaos des Untergangs zu Tausenden in Gefangenenlager getrieben wurde.

 

Das sogenannte Außenlager Berggarten (der Eingang befand sich in der dortigen Keramikfabrik) ist ein Teil des Komplexes der Rheinwiesenlager, welche die Amerikaner im Zuge der Eroberung des Rheingebietes anlegten.

 

Der Knopf muß von der Jacke eines Mannes stammen, der auf diesem Areal zwischen Ende März und Mitte Oktober 1945 zusammen mit Zehntausenden anderen auf freiem Feld hier an den Gemarkungsgrenzen Ebernhahn und Siershahn gefangengehalten wurde. Kein Zelt schützte die Gefangenen. Sie gruben sich mit bloßen Händen und leeren Konservenbüchsen Erdlöcher in den tonverschlammten Boden. Das Frühjahr 1945 brachte wochenlang wolkenbruchartigen Regen.

 

Ebernhähner Zeitzeugen berichten, daß fast jeden Tag ins Lager geschossen wurde. Die Erschossenen und Gestorbenen wurden auf die umliegenden Friedhöfe verteilt.

Lange Jahrhunderte diente der Kroneacker seiner wichtigsten Bestimmung: der bäuerlichen Bewirtschaftung zur Sicherstellung der Ernährung der Dorfbewohner und ihres Viehs. Er war Acker, Wiesenfeld und Obstgarten.

 

Dreißiger Jahre: Einholen des Heus. (Foto: Bestand Diel)

 

 

 

Er wurde seit vielen Jahrhunderten von Menschen durchzogen und von Menschen bewirtschaftet. Er ist Kulturlandschaft unseres Dorfes.

 

Seine einstmalige, landwirtschaftliche Bedeutung verlor er erst seit den letzten fünfzig Jahren, als es keine Kühe mehr gab und man begann, die Kartoffeln und Äpfel im Supermarkt zu kaufen.

 

Es ist eine Landschaft, die nicht mehr intensiv genutzt wird. Im Frühjahr zieht ein Wanderschäfer durch. Nach der Brut- und Setzzeit wird gemäht.

 

Wenn man nach Siershahn fährt, erhascht der Blick zuweilen ein paar Rehe, die dort äsen oder einen Falken, der in der Luft über dem Kroneacker steht.

 

Geht man jedoch gemächlichen Schrittes durch diese Feldmark, wird einem erst gewahr, wie vielfältig und reich strukturiert diese 16 Hektar sind.

 

Wenn es auch nicht jeder Ebernhähner bemerkte – die „Obrigkeit“ hingegen schon. 2006 wurde der Kroneacker durch die Naturschutzbehörde zu einer besonders schützenswerten Fläche erklärt. Er bildet durch sein buntes Mosaik an Hoch- und Niederhecken, Feldholzinseln, extensiv genutztem Grünland, Feuchtwiesen und Streuobstbeständen eine immer seltener werdende Landschaftsstruktur. Mit Mühe und Not versucht man heutzutage, solche Bestände, die nicht von einer intensiv genutzten Landwirtschaft monotonisert werden, als artenreiche Lebensräume zu retten.

 

Der Kroneacker ist ein unvergleichliches Schauinsland, von dem aus man mit unverbautem Blick über die Höhen des oberen Westerwaldes und den Malberg schauen kann.

 

In seinen immer feuchten Senken finden sich Rohrkolben und Binsen, Blindschleichen, Kröten, Unken und Molche.

 

Die Holunder-, Schlehen- Weißdorn-, Hagebutten-, Brombeer- und Himbeerhecken bieten Reh, Kitz, Dachs und Fuchs Unterschlupf. Die Salweiden sind für Bienen und Hummeln erste Anflugadressen im Frühjahr. Das Mauswiesel geht hier auf Jagd und der Rotmilan zieht seine Kreise über dem Acker.

 

In den Sommernächten verlassen die Fledermäuse ihre Astlöcher in den alten Obstbäumen und vertilgen Myriaden von Insekten. Beim Himbeersammeln ist man praktisch krabbelfrei.

 

Hin und wieder huschen Feldhasen vorbei. Ab und zu zieht eine Rotte Wildschweine durch.

 

Auf Wiesenknopf, Wasserdost, Bärenklau, Rainfarn tummeln sich unzählige Schmetterlinge.

 

Im Schatten der Birken unter dem Feldkreuz entfaltet sich der Riesenschirmling.

 

Der Kroneacker plätschert, summt und zwitschert … hoffentlich noch lange.

 

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© Petra Buhr